Rechte Spalte
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Welche Memoria gibt es?
Bei einem Abschied wünschen sich viele Hinterbliebene Trost und etwas Bleibendes vom Verstorbenen.
Jeder Mensch ist einzigartig und hat daher auch nach dem Tode ein individuelles Andenken verdient.
Hierzu dienen die Memoria und es gibt eine ganze Vielzahl. Dies kann z.B. eine Schatzkiste zum Verwahren besonderer Erinnerungsstücke sein, oder ein Symbolstein zur Besinnung für zu Hause und unterwegs, oder als Trost an einem ganz bestimmten Platz.
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Memoria-Schatzkiste
Jeder hegt Erinnerungen ... man trägt sie im Laufe der Zeit zusammen –
Fotos und Bilder, Gedichte und Weisheiten, gesammelte Utensilien und sonstige Schätze. Sie stehen symbolisch für etwas, was uns im Innern berührt. Besonderes bedarf einer besonderen Aufbewahrung.
Hierfür gibt es die Memoria Schatzkiste zum Verwahren besonderer Erinnerungsstücke. Eine schöne Variante hierzu ist ein kleiner Memoria-Beutel für die bedeutenden Andenken, um diese z.B. auch auf Reisen mitnehmen zu können.
Text und Bild © Michaela Mielke | das-metier
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Erinnerungsstein

- Bild (c) Sparkie, pixelio.de
Steine mit Symbolen, Wörtern oder Namen versehen dienen als Erinnerungsstein für zu Hause, unterwegs als Handschmeichler oder können ebenso an das Grab gelegt werden.
Vielleicht finden sie auch ihren Platz an einem Traueraltar?
Es gibt zum Beispiel auf dem Hauptfriedhof in Freiburg i.Br. ein „Mahnmal der Ungeborenen“. Die Eltern von Sternenkindern, können dort kleine Andenken, Kerzen oder beschriftete Steine hinlegen. Auch Frauen, die einen Schwangerschaftsabbruch hatten, legen dort kleine Memoria hin.
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Erinnerungsportraits
Trauer um einen geliebten Menschen –Trost erfahren.
Augen, die sprechen, wenn die Stimme stumm bleibt.
Ein Lächeln aus gelebtem Leben.
Das Portrait begleitet über das Leben hinaus,
es bleibt was wir liebten.
Die Erinnerungsportraits sind vom Foto angefertigte Zeichnungen. Diese werden individuell durch den Künstler Piet Hamann innerhalb sehr kurzer Zeit angefertigt und können schon bei der Trauerfeier aufgestellt werden oder für die Traueranzeige genutzt werden. Später erhält das Portrait einen ganz persönlichen Platz zum Gedenken.
Text und Bilder © Piet Hamann
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Gedenkseiten im Internet

- Bild © schubalu, pixelio.de
Eine Gedenkseite ermöglicht die Würdigung eines Lebens durch Texte, Bilder und Filmdokumente sowie Beileidsbekundungen.
Hier kann man z.B. einen Bereich angelegen, in dem jeder Anekdoten zum Besten geben kann, die man mit dem Verstorbenen erlebt hat. Die Erinnerung an den Verstorbenen bleibt wach und so kann diese Verbundenheit mit der Vergangenheit Orientierungswege für die Zukunft und künftige Generationen schaffen. Mit einer Gedenkseite schaffen Sie sich und allen Mittrauernden einen jederzeit und weltweit verfügbaren Ort der Besinnung.
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Trauerfilm

- Bild © Oliver Haja, pixelio.de
Ein Trauerfilm zeigt bewegende und bewegte Momente aus dem Leben eines Menschen. Anhand von verfügbarem Bild- und Filmmaterial, wie es von jedem Menschen existiert, wird ein einzigartiges Portrait einer Person entwickelt, das eine ganze Lebensspanne umfassen kann. Dabei begleitet der Betrachter den dargestellten Menschen durch dessen Geschichte und entdeckt Augenblicke wieder, die vertraut sind.
Wann haben wir diesen Menschen kennen gelernt? In welchen Situationen haben wir ihn erlebt? Wie war sein Lächeln, wie sein Blick? In außergewöhnlicher Art und Weise erlaubt die Kamera einen neuen Blick auf einen Menschen und schenkt in vielen Fällen dem Betrachter damit auch einen kurzen Blick auf eine gemeinsame Zeit - und damit auch auf sich selbst.
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Fingerabdruck als Schmuckstück
Gleichsam ein Kunstwerk der Natur ist der Fingerabdruck eines Menschen, das Daktylogramm. Jeder Mensch hat ein unverwechselbares Gebilde aus Linien und Windungen, das ihn kennzeichnet und einmalig macht.
So ist der Fingerabdruck Symbol seiner Einzigartigkeit. Nachdem ein Mensch gegangen ist, kann es ein Bedürfnis sein, eine Spur von ihm für die Zukunft zu erhalten. Die individuelle Symbolhaftigkeit und sinnliche Spürbarkeit machen den Fingerabdruck auf besondere Weise zum Sinnbild der Persönlichkeit. Als Relief abgebildet ist der Fingerabdruck fühlbar und sichtbar zugleich. Ihn in besinnlichen Momenten nachzuspüren ist wie eine Berührung.
Text und Bild © Christine Schön
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Totenmaske
Eine Totenmaske bildet das soeben verstorbene Gesicht ab und bewahrt die befreiten Gesichtszüge in einem plastischen Bild. Alle Falten und Furchen in der Haut werden sichtbar wie eine Zeichnung von der Geschichte eines Lebens.
Der Totenmasken-Bildner nimmt vom Gesicht die Negativform ab entweder in traditioneller Weise mit Gips oder mit Silikon. Danach gießt er diese Form mit Gips, Ton, Beton oder Bronze aus. So entsteht ein dreidimensionales Abbild.
Eine Totenmaske ist wie das Festhalten des kurzen Moments des Übergangs aus dem Körper hinaus ... Es ist gut, sich bewusst zu halten, dass sie kein Erinnerungsbild an den lebenden Menschen ist, sondern eine Vergegenwärtigung des Friedens im Tod. So kann sie hilfreich sein bei der Trauer. Denn der schmerzende Verlust verbindet sich mit dem Anblick des Übergangs in ein unbekanntes, friedvolles Darüberhinaus.
Text und Bild © Christine Schön
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