Erinnerungszeichen


Auferstehung ist unser Glaube,
Wiedersehen unsere Hoffnung,
Gedenken unsere Liebe.

(Aurelius Augustinus)


Ein Gedenkort markiert das Ende eines gemeinsamen Weges und den Ausgangspunkt für einen neuen Wegabschnitt. Und er spricht seine eigene Sprache - ein Dialog der Erinnerung.

Bereits in vorchristlichen Zeiten wurden zur Verehrung der Verstorbenen wohlduftende Harze, Kräuter und Hölzer verräuchert. Das Räuchern stand schon immer für die Kommunikation mit der geistigen Welt. Der aufsteigende Rauch versinnbildlicht die Lösung des Geistes von der Materie und weist den Weg in den Himmel. Gleichzeitig dient der Rauch als Träger für unsere Gedanken und Gebete, die wir dem Verstorbenen senden können.


• GABE AN DIE AHNEN
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Unsere gegenwärtige Friedhofskultur kann eine Bereicherung finden durch die Wiederbelebung des alten Brauches des Räucherns.

Der Räucherkegel "Gabe an die Ahnen" von Heiliger Duft kann wie Blumen und Kerze zum Grab oder der häuslichen Gedenkstätte gestellt und dort verräuchert werden. Dahinter steht der Gedanke, dass wir mit dem von uns Gegangenen weiter in Verbindung bleiben und ihn gleichzeitig loslassen.

Mehr zum Räucherkegel "Gabe an die Ahnen"


• STEINE ALS GRABSCHMUCK
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Jeder Stein ist einzigartig und weist naturbedingt unterschiedliche Farben, Formen und Strukturen auf. Diese Vielfalt verleiht eine ganz individuelle Prägung.

Steine mit Wörtern, Symbolen oder Namen versehen sind Erinnerungssteine und dienen als Grabschmuck, finden ihren Platz an einem Lieblingsort oder zu Hause.

Sehen Sie hier Steine als Grabschmuck


• ZWISCHEN ERINNERN UND VERGESSEN
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Am Anfang jeder Trauerarbeit steht der Schmerz über den erlebten Verlust. Friedhöfe spielen dabei eine große Rolle, denn mit der Gestaltung des Grabes wird ein Teil der Erinnerung nach außen getragen.

Heinz Alenfelder gibt Eindrücke von Friedhöfen in seinem kleinen Bildband wieder, welches als Teil einer persönlichen Trauerarbeit entstand. Zu Themenbereichen zusammen gefasste Bilder zeigen mit ausgewählten Zitaten versehen die Welt der Friedhöfe jenseits der Denkmale und Grabsteine.

Bildband "Zwischen Erinnerun und Vergessen"


• FRIEDHOF – ANSICHTEN
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Friedhöfe sind Begräbnisstätten. Sie sind aber auch historisch interessant und haben eine für jede Stadt große kulturelle Bedeutung.

"Friedhof-Ansichten" spiegelt die Traditionen verschiedener Zeiten und verschiedener Religionen, von Stadt und Land, Auffassungen und Sichtweisen vom Tod, vom Jenseits und von der Bedeutung des "letzten Gartens" für die Hinterbliebenen.

Ein Projekt zum Mitmachen: Haben Sie Fotos von einem Friedhof, der Sie beeindruckt hat oder den Sie vielleicht regelmäßig besuchen? Wir wär’s, Sie ließen andere daran teilhaben?

www.friedhof-ansichten.de


• MESSE Leben und Tod
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Die Möglichkeit, Einblicke in die vielen Facetten dieses Themas zu erhalten, bietet jetzt eine neue Veranstaltung der Messe Bremen. Sie beschäftigt sich mit den Themen: Vorsorge, Pflege, Begleitung, dem Abschiednehmen, der Trauer sowie dem Sterben in Würde.

Hier wurde ein Forum geschaffen, in dem Sie sich ganz offen, unabhängig, ohne Scheu informieren können, Fragen stellen dürfen und miteinander ins Gespräch kommen. Mit diesem Konzept ist diese Veranstaltung einmalig in Deutschland.

6. bis 7. Mai 2010, Messe Bremen, Halle 4
www.lebenundtod-bremen.de

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Rundbrief "Die Kunst des Abschiednehmens"
Erinnerungszeichen, April 2010

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