Rechte Spalte

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Weltraumbestattung

Es gibt die Weltraumbestattung in der Erdumlaufbahn, eine Reise durch den Weltraum und die Weltallbestattung in der Mondumlaufbahn.

Ein kleiner Teil der Asche, etwa sieben Gramm, wird in eine mit Aluminium ummantelte Glaskapseln gefüllt. Jede dieser Urnen-Kapsel trägt einen individuellen eingravierten Sinnspruch. Die restliche Asche des Verstorbenen wird konventionell beigesetzt.

Diese Urne wird zusammen mit anderen Urnen mit bodengestützten „Taurus“- Raketen vom amerikanischen Luftwaffenstützpunkt Vandenberg in Kalifornien aus gestartet.

Der Behälter mit den Kapseln löst sich in mehreren hundert Kilometern Höhe vom Satelliten. Er kreist dann Jahrzehnte lang elliptisch um die Erde, bis er irgendwann in die Atmosphäre eintaucht und verglüht wie eine Sternschnuppe. Für diese Mission ist nicht jedes Weltraumprogramm geeignet. Somit muss man sich darauf einstellen, dass es auch längere Wartefristen für eine geeignete Transportmöglichkeit geben kann. In der Regel findet jedes Jahr ein Start statt.

 
Als Rakete in den nächtlichen Abendhimmel

Wer seine sterblichen Überreste bildhaft den Weiten des Abendhimmels anvertrauen möchte, um sich dann in einem Sternenregen aufzulösen, bekommt auch diesen Wunsch erfüllt. Teile der sterblichen Reste werden in einer Art Sylvesterrakete in den Sternenhimmel entsandt.


Textauszüge Forum Die Kunst des Abschiednehmens - Irene Wahle, Bild © Simon Schwarze, pixelio.de